
Photovoltaik in Oberhausen & Ruhrgebiet
eigene Monteure · keine SubunternehmerAus einer Hand
Der Unterschied: der Fachbetrieb dahinter.
Bei uns endet die Anlage nicht am Wechselrichter. Zählerschrank nach aktuellem Stand, Messkonzept, Anmeldung beim Netzbetreiber und die Einbindung ins Energiemanagement gehören dazu: alles von denselben Leuten, die später auch erreichbar sind.

Speicher und Wallbox
Die Sonne bleibt im Haus.
Der Speicher wird aus Ihrem Lastprofil berechnet, nicht aus einer Preisliste. Die Wallbox lädt stufenlos mit dem Überschuss. So wird aus der Anlage auf dem Dach ein System, das sich täglich bezahlt macht.
Wie eine Anlage arbeitet
Vom Licht auf dem Ziegel bis zum Zähler im Keller.
Ein Modul hat kein bewegliches Teil und macht kein Geräusch. Trifft Licht auf die Zelle, entsteht Gleichstrom, mehr passiert dort oben nicht. Ein handelsübliches Modul wandelt heute rund 22 Prozent des Lichts in Strom, das sind etwa 220 Watt je Quadratmeter. Für ein Kilowatt Leistung brauchen Sie damit ungefähr viereinhalb Quadratmeter Dach. Vierzig freie Quadratmeter ergeben rund neun Kilowatt.
Der Gleichstrom läuft in den Wechselrichter. Der sucht mehrmals pro Sekunde den Punkt, an dem die Module gerade am meisten hergeben, und macht daraus den Wechselstrom, mit dem jede Steckdose arbeitet. Gute Geräte schaffen das mit etwa 98 Prozent. Weil moderne Wechselrichter mehrere dieser Sucher haben, dürfen Ost-, West- und Südfläche an einem Gerät hängen, ohne sich gegenseitig herunterzuziehen.
Ab hier gibt es keine Weiche und keinen Schalter. Strom nimmt den kürzesten Weg, und der führt zum nächsten eingeschalteten Verbraucher: Kühlschrank, Herd, Waschmaschine, Ladegerät. Was übrig bleibt, geht in den Speicher oder ins Auto. Erst wenn niemand mehr will, läuft der Rest über den Zähler ins Netz. Der zählt beide Richtungen getrennt, deshalb wird er beim Anschluss getauscht.
An diesem Zähler entscheidet sich, ob sich die Anlage lohnt. Für eine eingespeiste Kilowattstunde bekommen Sie derzeit knapp acht Cent, und dieser Satz sinkt halbjährlich. Eine Kilowattstunde, die Sie deswegen nicht kaufen müssen, ist je nach Tarif dreißig bis vierzig Cent wert, also etwa das Fünffache. Eine Anlage verdient ihr Geld nicht auf dem Dach, sondern in dem Moment, in dem der Strom im eigenen Haus bleibt. Alles, was wir an Speicher, Wallbox und Regelung dazu bauen, dient genau diesem einen Satz.
Zwei Zahlen werden dabei ständig verwechselt. Der Eigenverbrauchsanteil sagt, wie viel vom erzeugten Strom im Haus bleibt: ohne Speicher meist zwanzig bis vierzig Prozent. Der Autarkiegrad sagt, wie viel von Ihrem Verbrauch aus eigener Erzeugung kommt: ohne Speicher etwa ein Viertel bis ein Drittel, mit passendem Speicher bis zu siebzig. Wer beide Begriffe mischt, kann jedes Angebot schönrechnen.
In Oberhausen bringt ein nach Süden geneigtes Dach mit 35 Grad rund 1.000 Kilowattstunden je Kilowatt und Jahr. Ost oder West kosten davon etwa ein Fünftel, nicht die Hälfte, wie oft behauptet wird. Zwischen Juni und Dezember liegt allerdings der Faktor vier. Ein Hausspeicher trägt Sie deshalb zuverlässig über die Nacht und nie über den Winter. Und ein Punkt, der die meisten überrascht: Je größer die Anlage, desto kleiner der Eigenverbrauchsanteil, und desto niedriger trotzdem Ihre Stromrechnung. Die Prozentzahl wird schlechter, das Ergebnis besser. Wir legen deshalb nach Euro aus und nicht nach Prozent.
Wie ein Projekt bei uns läuft
Von der ersten Mail bis zum ersten Sonnenstrom.
Es beginnt fast immer gleich: ein Foto vom Dach, ein Blick auf die letzte Stromrechnung, drei Fragen am Telefon. Daraus wird ein Ortstermin, bei dem wir aufs Dach schauen und in den Zählerschrank, denn dort entscheidet sich mehr als auf den Ziegeln.
Dann rechnen wir: Ihr Verbrauch, Ihr Lastprofil, Dachflächen und Verschattung. Sie bekommen ein Angebot, in dem jede Position erklärt ist, vom Modul bis zur Klemme. Was Sie nicht brauchen, steht auch nicht drin.
Bevor irgendetwas bestellt wird, geht das Netzanschlussbegehren raus, und zwar von uns, weil wir im Installateurverzeichnis eingetragen sind. Bis dreißig Kilowatt an einem bestehenden Hausanschluss läuft das im vereinfachten Verfahren: Der Netzbetreiber hat einen Monat Zeit zu antworten. Meldet er sich nicht, gilt die Zustimmung als erteilt und wir dürfen anschließen. Das ist einer der wenigen Termine in diesem Gewerk, auf den wirklich Verlass ist.
Die Montage übernehmen unsere eigenen Monteure: Gerüst, Dach, DC-Strecke, Zählerschrank, Wechselrichter, Speicher, Wallbox. Auf dem Dach sind wir meist zwei bis drei Tage, im Zählerschrank oft länger als auf den Ziegeln. Am Schluss steht die Inbetriebnahme mit Protokoll nach der Anschlussregel VDE-AR-N 4105, unterschrieben von einem eingetragenen Fachbetrieb.
Danach kommt der Papierkram, und hier trennen wir ehrlich. Beim Netzbetreiber melden wir an, das ist unsere Aufgabe. Im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur muss dagegen der Betreiber selbst unterschreiben, also Sie, innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme. Wir setzen uns dafür mit Ihnen an den Rechner und machen es zusammen. Wer diese Frist verstreichen lässt, riskiert, dass die Vergütung einbehalten wird.
Ein Termin gehört weder uns noch Ihnen: der Zählerwechsel. Den macht der Messstellenbetreiber, in der Regel zwei bis sechs Wochen nach der Inbetriebnahme. Solange der neue Zähler fehlt, darf jede seit Februar 2025 gebaute Anlage nur sechzig Prozent ihrer Leistung ins Netz schieben. Ihre Anlage läuft trotzdem: Was Sie selbst verbrauchen oder in den Speicher legen, ist von dieser Grenze nicht betroffen. Genau deshalb planen wir den Speicher mit ein, bevor der Zähler kommt.
Zur Übergabe zeigen wir Ihnen die App, den Notfallschalter und den Energiefluss in Echtzeit. Vom ersten Dachfoto bis dahin vergehen in unseren Projekten meist sechs bis zwölf Wochen, der größere Teil davon Wartezeit bei anderen: Netzbetreiber, Gerüstbauer, Messstellenbetreiber. Einen belastbaren Zeitplan bekommen Sie nach dem Ortstermin, keinen Wunschtermin. Ab dann gilt: Wer anruft, spricht mit jemandem, der Ihre Anlage kennt.
Zwei Wege zum Speicher
DC oder AC, und warum das kleiner ist, als alle tun.
Ein Speicher speichert Gleichstrom, genau so, wie ihn das Dach liefert. Die Frage ist nur, an welcher Stelle er abgezweigt wird. Beim DC-gekoppelten System hängt die Batterie direkt am Wechselrichter: Der Solarstrom geht als Gleichstrom hinein und wird erst beim Entladen ein einziges Mal gewandelt. Beim AC-gekoppelten System steht ein zweites Gerät im Technikraum. Der Solarstrom wird erst zu Wechselstrom, fließt ins Hausnetz, wird dort für die Batterie wieder zu Gleichstrom und beim Entladen ein drittes Mal umgeformt. Dreimal statt einmal.
Was das kostet, muss niemand schätzen. Die HTW Berlin misst jedes Jahr Speichersysteme unter gleichen Bedingungen und hat dasselbe Gerät mit derselben Batterie einmal DC-gekoppelt und einmal AC-gekoppelt getestet. Der Abstand: 0,8 Prozentpunkte. Etwa die Hälfte davon ist die zusätzliche Wandlung, die andere Hälfte der zweite Bereitschaftsverbrauch, denn im AC-System stehen nachts zwei Geräte unter Strom statt eines.
Jetzt die Zahl, die im Verkaufsgespräch selten fällt. Zwischen dem besten und dem schwächsten Gerät derselben Messreihe liegen 7,7 Prozentpunkte. Welches Gerät Sie kaufen, ist also fast zehnmal wichtiger als die Frage DC oder AC. Wer Ihnen die Kopplungsart als das große Thema verkauft, redet über den kleineren Teil.
Für die Entscheidung in Ihrem Haus zählen drei Fragen mehr als diese 0,8 Prozentpunkte. Steht schon eine Anlage auf dem Dach? Dann ist AC fast immer der richtige Weg: Ihr vorhandener Wechselrichter bleibt hängen, der Speicher kommt mit eigenem Gerät daneben. Ein funktionierendes Gerät auszutauschen, nur um einen Prozentpunkt zu holen, rechnet sich in keinem Fall, den wir bisher gerechnet haben. Wo soll die Batterie stehen? Ein DC-System will sie nahe am Wechselrichter haben, Gleichstrom mag keine langen Wege. Ein AC-Speicher darf dorthin, wo Platz ist. Und wie groß wird das Ganze? Bei mehreren Dachflächen oder wenn Photovoltaik und Speicher in verschiedenen Jahren kommen, ist die Trennung in zwei Geräte kein Nachteil, sondern eine Freiheit. Fällt eines aus, arbeitet das andere weiter.
Notstrom hängt an keiner der beiden Bauarten, sondern an einer zusätzlichen Umschalteinrichtung im Zählerschrank. Ohne die steht bei Netzausfall auch ein voller Speicher still, das schreiben die Anschlussregeln so vor. Es gibt zwei Ausbaustufen: Ersatzstrom, bei dem das Haus nach einer kurzen Unterbrechung wieder anläuft, und die unterbrechungsfreie Variante, bei der nicht einmal der Rechner ausgeht. Die zweite kostet mehr und setzt ein Gerät voraus, das sie beherrscht. Fragen Sie danach, bevor Sie unterschreiben. Nachrüsten ist teurer.
Wir bauen beides, und meistens mit demselben Gerät. Der Kostal PLENTICORE, den wir am häufigsten setzen, kommt ab Werk als Solarwechselrichter, wird per Freischaltcode zum Hybridgerät mit direktem Batterieeingang und lässt sich genauso als reiner Batteriewechselrichter neben eine bestehende Anlage stellen. Wir müssen Ihnen deshalb keine Bauart verkaufen: Neuanlage mit Speicher von Anfang an heißt bei uns DC, Nachrüstung an einer laufenden Anlage heißt AC.
Wichtiger als beides ist ohnehin, was darüber liegt. Seit die Einspeisung neuer Anlagen bis zum Einbau des intelligenten Zählers auf sechzig Prozent begrenzt ist, entscheidet die Frage, ob der Speicher schon vormittags voll ist oder erst mittags zu laden beginnt. Eine Ladung, die den Wetterbericht kennt, hält den Platz für die Mittagsspitze frei und holt genau die Kilowattstunden zurück, die sonst abgeschnitten würden. Nebenbei steht die Batterie seltener über Stunden randvoll in der Sonne, und das verlängert ihr Leben. Diese Logik programmieren wir, unabhängig davon, welches Gerät im Keller hängt.
Flachdach · aufgeständertAus unseren Projekten
Das beste Dach ist das, das Sie schon haben.
Ob Ziegel, Flachdach oder Garage: Fast jede Fläche kann liefern. Auf Flachdächern ständern wir auf und nutzen beide Richtungen, Ost für den Morgenkaffee, West für den Feierabend. So verteilt sich der Ertrag über den Tag, genau dann, wenn Sie ihn brauchen.
Und wenn das Dach erst in ein paar Jahren neu gedeckt wird, sagen wir Ihnen das ehrlich, bevor Module darauf liegen.
Laden mit Überschuss oder zum TiefpreisAlltagstauglich
Einstecken. Der Rest ist Logik.
Im Alltag bleibt vom Thema Photovoltaik genau ein Handgriff übrig: der Stecker. Ob mit Sonnenüberschuss oder nachts zum günstigen Tarif geladen wird, entscheidet die Logik, nicht Ihre Erinnerung. In der App sehen Sie hinterher, was die Ladung gekostet hat, oft erstaunlich wenig.
Ihr Dach kann mehr, als Sie denken.
Gute Fragen
Lohnt sich Photovoltaik ohne Einspeisung?
Gerade dann. Die Einspeisevergütung ist niedrig, der Bezugspreis hoch. Eine Anlage, deren Strom im Haus bleibt, im Auto und im Speicher, verdient über den vermiedenen Einkauf deutlich mehr als über die Vergütung. Genau dafür bauen wir das Energiemanagement.
Brauche ich einen Speicher?
Meistens ja, aber in der richtigen Größe. Ein zu großer Speicher verbrennt Geld, ein zu kleiner verschenkt Sonnenstrom. Wir rechnen die Größe aus Ihrem Lastprofil, nicht aus einer Preisliste.
Wie lange dauert die Installation?
Die Montage auf dem Dach ist meist in zwei bis drei Tagen erledigt. Dazu kommen Zählerschrank, Anmeldung beim Netzbetreiber und Inbetriebnahme. Einen realistischen Zeitplan bekommen Sie nach der Dachprüfung, keinen Wunschtermin.
Baut ihr auch außerhalb von Oberhausen?
Ja. Unser Einzugsgebiet ist das westliche Ruhrgebiet: Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Essen, Duisburg, Bottrop, Dinslaken und Gelsenkirchen. Für gute Projekte fahren wir auch ein Stück weiter, fragen Sie einfach an.
Was bringt mein Dach hier im Ruhrgebiet wirklich?
In Oberhausen liefert ein Süddach mit rund 35 Grad Neigung etwa 1.000 Kilowattstunden je Kilowatt und Jahr. Nach Osten oder Westen sind es ungefähr ein Fünftel weniger, nicht die Hälfte. Für ein Kilowatt brauchen Sie rund viereinhalb Quadratmeter Modulfläche, vierzig freie Quadratmeter ergeben also etwa neun Kilowatt. Was der Winter davon übrig lässt, sagen wir Ihnen genauso: Im Dezember kommt rund ein Viertel dessen an, was im Juni möglich ist.
Wer meldet die Anlage an, ich oder Sie?
Beides, und wir trennen das offen. Das Netzanschlussbegehren und die Inbetriebsetzung beim Netzbetreiber übernehmen wir, dafür sind wir im Installateurverzeichnis eingetragen. Im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur muss dagegen der Betreiber selbst registrieren, also Sie, innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme. Diese Unterschrift dürfen wir Ihnen nicht abnehmen, aber wir setzen uns dafür mit Ihnen an den Rechner. Wer die Frist verstreichen lässt, riskiert, dass die Vergütung einbehalten wird.
DC oder AC gekoppelter Speicher, was ist besser?
Der Unterschied ist kleiner, als oft getan wird. Beim DC-System hängt die Batterie direkt am Wechselrichter, der Strom wird einmal gewandelt statt dreimal. Gemessen macht das rund 0,8 Prozentpunkte aus. Zwischen dem besten und dem schwächsten Gerät derselben Messreihe liegen dagegen 7,7 Prozentpunkte: welches Gerät Sie kaufen, ist fast zehnmal wichtiger als die Bauart. Praktisch gilt bei uns: neue Anlage mit Speicher von Anfang an wird DC, Nachrüstung an einer laufenden Anlage wird AC. Einen funktionierenden Wechselrichter auszutauschen, nur um einen Prozentpunkt zu holen, rechnet sich nicht.
Habe ich bei Stromausfall noch Strom?
Nur mit einer zusätzlichen Umschalteinrichtung im Zählerschrank. Ohne die steht bei Netzausfall auch ein voller Speicher still, das schreiben die Anschlussregeln so vor, damit niemand ungewollt ins abgeschaltete Netz einspeist. Es gibt zwei Stufen: Ersatzstrom, bei dem das Haus nach einer kurzen Unterbrechung wieder anläuft, und die unterbrechungsfreie Variante, bei der nicht einmal der Rechner ausgeht. Die zweite kostet mehr und setzt ein Gerät voraus, das sie beherrscht. Sagen Sie es uns vor der Planung, Nachrüsten ist deutlich teurer.
Warum darf meine neue Anlage nur 60 Prozent einspeisen?
Das gilt für Anlagen, die seit Februar 2025 gebaut werden, und nur so lange, bis der Messstellenbetreiber das intelligente Messsystem eingebaut hat. Bis dahin darf ins Netz nur ein Teil der Leistung. Betroffen ist ausschließlich die Einspeisung: Was Sie selbst verbrauchen oder in den Speicher legen, zählt nicht mit. Genau deshalb planen wir den Speicher und die Ladelogik so, dass die Mittagsspitze im Haus landet statt abgeschnitten zu werden.