Ende August 2026: Loxone Showroom in Oberhausen · zur Eröffnung anmelden

DC Elektro
Elektroauto lädt am Morgen an einer Wallbox vor einem Einfamilienhaus

Wallbox in Oberhausen & Ruhrgebiet

Laden, wo das Auto ohnehin steht.

Vom Zählerschrank bis zur Anmeldung beim Netzbetreiber machen wir alles selbst. Und wir sagen vorher, was es kostet.

Was es kostet

Vier Wege zur Wallbox. Mit Zahlen, nicht mit „auf Anfrage“.

Die Spannen unten stammen aus unseren eigenen Angeboten und Rechnungen der letzten zwei Jahre, nicht aus einer Preisliste. Alle Beträge sind Endpreise inklusive Mehrwertsteuer, Stand August 2026. Es ist ein Rahmen und kein Festpreis: die feste Zahl steht im Angebot, nach einem Blick in den Zählerschrank und auf den Leitungsweg.

Nur laden

1.300 bis 1.650 €

Garage oder Carport nahe am Zählerschrank, kein Schnickschnack.

  • 11-kW-Wallbox, Typ 2, ohne App und ohne Energiemanagement
  • Zuleitung 10 bis 20 Meter, im Rohr verlegt
  • Fehlerstromschutz, Sicherung und Klemmen im Verteiler
  • Steuerbarkeit nach § 14a EnWG
  • 6 bis 9 Monteurstunden, An- und Abfahrt

Mit App und Überschussladen

1.700 bis 2.100 €

Wer eine Photovoltaikanlage hat oder plant.

  • Wallbox mit WLAN, App und Freigabe per Karte
  • Laden mit dem Überschuss vom eigenen Dach statt mit fester Leistung
  • Zuleitung bis 25 Meter, auch quer durchs Haus
  • Netzwerkleitung für die Steuerbarkeit

Mit Energiemanagement

2.100 bis 2.700 €

Wenn Wechselrichter, Speicher und Wallbox sich abstimmen sollen.

  • Energiemanager, der Erzeugung, Speicher und Ladepunkt koordiniert
  • Geregeltes Überschussladen statt starrer Ladeleistung
  • Einrichtung und Parametrierung vor Ort

Voll ins Haus integriert

2.700 bis 3.800 €

Loxone-Haushalte und alle, die je Nutzer abrechnen wollen.

  • Loxone Wallbox mit dynamischem Laden von 1,4 bis 11 kW
  • Miniserver als Regler, geeichter Zähler für abrechenbare Ladevorgänge
  • Benutzerverwaltung mit eigenem Zählerstand je Fahrer
  • Programmierung des Energiemanagements

Im Rahmen nicht enthalten

  • Kernbohrung und Wanddurchbruch
  • Erdarbeiten, je nach Grabenmeter
  • Erneuerung des Zählerschranks
  • Brandschutzabschottung in der Tiefgarage
  • Gerüst oder Hebebühne
  • Allstromsensitiver Fehlerstromschutz, falls das Gerät ihn nicht mitbringt

Wir rechnen mit 54 bis 60 Euro je Monteurstunde, 69 Euro für Programmierung und 65 Euro pauschal für An- und Abfahrt. Damit lässt sich jedes unserer Angebote nachrechnen.


Sie wissen nicht, welche Stufe zu Ihnen passt? Schicken Sie uns ein Foto vom Zählerschrank und vom geplanten Stellplatz.

Wallbox anfragen
Geöffneter Zählerschrank einer Kundenanlage mit Reihenklemmen und Schutzschaltern

Warum die Spanne so breit ist

Der Preis entsteht nicht an der Wand, sondern im Schrank.

Der Weg vom Zählerschrank zum Stellplatz. 65 bis 940 € Der größte Hebel, weil Kabel, Rohr, Schellen und Arbeitszeit zusammen wachsen. Zehn Meter im Keller sind eine Stunde. Fünfundzwanzig Meter in die Tiefgarage, komplett im Rohr, sind fünf Stunden plus Material. Fünfunddreißig Meter durch den Bestand mit Wechsel von Keller nach außen waren bei uns zuletzt acht Stunden und zwei Anfahrten.

Der Zustand des Zählerschranks. 0 bis über 2.000 € Der stille Kostentreiber, und der Grund, warum ein Festpreis ohne Blick in den Schrank unseriös ist. Fehlt der Platz für die Steuerungstechnik oder das Feld für den Zähleranschluss, muss der Schrank nach der geltenden Anwendungsregel erneuert werden. Das ist eine eigene Baustelle und keine Position, die man mal eben dazurechnet.

Das Gerät. 600 bis 1.050 € Zwischen einer einfachen Box und einer, die den Überschuss vom Dach verarbeitet, den Ladevorgang abrechnet und sich ins Haus einfügt, liegt gut das Doppelte. Wir sagen offen, welches Gerät wir vorschlagen und warum, und rechnen die Alternative auf Wunsch daneben.

Ladekabel wird an der Wallbox eingesteckt

11 oder 22 kW

Mehr Leistung ist bei fast jedem Haushalt die falsche Antwort.

11 kW reichen im Alltag. Das Auto steht nachts ohnehin zehn Stunden. In dieser Zeit lädt eine 11-kW-Box gut hundert Kilowattstunden, also weit mehr, als ein Tag Fahren verbraucht. Die meisten Fahrzeuge nehmen einphasig oder zweiphasig auch gar nicht mehr an.

22 kW sind genehmigungspflichtig. Über 12 kVA je Anlage entscheidet der Netzbetreiber, ob er zustimmt. Dazu kommen dickere Leitung und mehr Aufwand im Verteiler. Für ein Einfamilienhaus lohnt sich das selten.

Fehlerstromschutz ist kein Detail. Bringt die Box keine eigene Erkennung für Gleichfehlerströme mit, braucht sie einen allstromsensitiven Schutzschalter. Der kostet ein Vielfaches des üblichen. Wir wählen das Gerät so, dass Sie ihn nicht brauchen.

Papierkram

Sie reichen nichts ein. Das machen wir.

Anmeldung

Jede Ladeeinrichtung muss vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber angemeldet werden, in Oberhausen bei der ob-netz. Über 12 kVA je Anlage braucht es zusätzlich die Zustimmung. Wir sind im Installateurverzeichnis eingetragen und melden für Sie an.

§ 14a EnWG

Neue Ladepunkte über 4,2 kW müssen steuerbar sein. Der Netzbetreiber darf die Leistung in seltenen Fällen kurzzeitig begrenzen, nie unter 4,2 kW. Im Gegenzug sinkt Ihr Netzentgelt. Wir legen die nötige Datenleitung gleich mit, das ist im Rahmen oben enthalten.

Abnahme

Nach der Montage bekommen Sie Messprotokoll und Prüfbericht nach der geltenden Norm, dazu die Nachmeldung des Inbetriebnahmedatums. Damit ist die Anlage dokumentiert, auch für Versicherung und Hausverkauf.

Was zurückkommt

Eine Förderung fürs Einfamilienhaus gibt es derzeit nicht. Etwas anderes schon.

Steuerlich absetzbar

Handwerkerleistungen im eigenen Haushalt lassen sich mit 20 Prozent der Lohn-, Fahrt- und Maschinenkosten von der Steuer absetzen, höchstens 1.200 Euro im Jahr. Voraussetzung ist, dass der Lohnanteil auf der Rechnung getrennt ausgewiesen ist und Sie überweisen statt bar zu zahlen. Beides machen wir ohnehin so. Materialkosten zählen nicht mit.

Mehrparteienhaus

Für Gebäude ab drei Wohneinheiten gibt es ein Landesprogramm mit gestaffelten Zuschüssen je Ladepunkt. Der Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt sein, sonst ist er verloren. Wenn das für Sie in Frage kommt, sagen Sie es früh, dann richten wir den Ablauf danach. Einfamilienhäuser sind ausdrücklich nicht förderfähig.

Übrigens: Mieter haben nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch einen Anspruch darauf, auf eigene Kosten eine Lademöglichkeit einbauen zu lassen, Wohnungseigentümer nach dem Wohnungseigentumsgesetz. Der Vermieter oder die Gemeinschaft darf über das Wie mitreden, das Ob steht nicht mehr zur Debatte.


Schicken Sie uns ein Foto vom Zählerschrank. Dann wird aus dem Rahmen eine Zahl.

Gute Fragen

Was kostet eine Wallbox mit Installation?

Bei uns liegt der Rahmen zwischen 1.300 und 3.800 Euro inklusive Mehrwertsteuer, je nach Gerät und Aufwand. Eine einfache 11-kW-Box an einem kurzen Leitungsweg beginnt bei rund 1.300 Euro. Eine Box, die den Überschuss Ihrer Photovoltaik verarbeitet, liegt zwischen 1.700 und 2.100 Euro. Voll ins Haus integriert, mit geeichtem Zähler und Abrechnung je Fahrer, sind es 2.700 bis 3.800 Euro. Diese Zahlen stammen aus unseren eigenen Angeboten, nicht aus einer Preisliste. Die feste Zahl nennen wir nach einem Blick in den Zählerschrank.


Warum nennen Sie keinen Festpreis wie andere Anbieter?

Weil der größte Kostenblock erst sichtbar wird, wenn man den Zählerschrank öffnet. Fehlt dort der Platz für die Steuerungstechnik, muss der Schrank erneuert werden, und das ist eine eigene Baustelle. Auch der Weg vom Schrank zum Stellplatz macht bei uns zwischen 65 und 940 Euro Unterschied, je nachdem ob es zehn Meter im Keller oder fünfunddreißig Meter durch den Bestand sind. Ein Festpreis, der das vorher nicht kennt, ist entweder mit Vorbehalten gespickt oder er wird nachträglich korrigiert. Wir nennen lieber den Rahmen und danach eine feste Zahl, die hält.


Muss ich die Wallbox anmelden, und wer macht das?

Jede Ladeeinrichtung muss vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber angemeldet werden, in Oberhausen bei der ob-netz. Über 12 kVA je Anlage kommt eine Zustimmungspflicht dazu, deshalb ist eine 22-kW-Box nicht überall genehmigt. Sie müssen davon nichts selbst erledigen: wir sind im Installateurverzeichnis eingetragen, melden die Anlage an und melden nach der Montage das Inbetriebnahmedatum nach.


Was bedeutet Paragraf 14a EnWG für meine Wallbox?

Neue Ladepunkte über 4,2 Kilowatt müssen für den Netzbetreiber steuerbar sein. Er darf die Ladeleistung in seltenen Fällen kurz begrenzen, aber nie unter 4,2 Kilowatt, damit Sie in jeder Stunde weiterladen können. Im Gegenzug wird Ihr Netzentgelt reduziert. Praktisch heißt das: es braucht eine Datenleitung zwischen Zählerplatz und Ladepunkt. Die legen wir bei jeder Installation gleich mit, sie steckt in unseren Preisen schon drin.


Lohnt sich eine 22-kW-Wallbox?

Für ein Einfamilienhaus fast nie. Das Auto steht nachts ohnehin zehn Stunden, in dieser Zeit lädt eine 11-kW-Box gut hundert Kilowattstunden. Viele Fahrzeuge nehmen serienmäßig gar nicht mehr an. Dazu kommt: über 12 kVA entscheidet der Netzbetreiber über die Zustimmung, die Zuleitung wird dicker und der Aufwand im Verteiler größer. Wir empfehlen 22 Kilowatt nur, wenn mehrere Fahrzeuge nacheinander in kurzen Standzeiten geladen werden.


Kann ich mit meiner Photovoltaikanlage laden?

Ja, und das ist der eigentliche Gewinn. Statt mit fester Leistung aus dem Netz zu laden, nimmt die Wallbox genau den Strom, den Ihr Dach gerade übrig hat, und regelt mit der Sonne mit. Dafür braucht die Box eine Schnittstelle zum Wechselrichter oder einen Energiemanager dazwischen. Ab der zweiten Stufe unseres Preisrahmens ist das enthalten. Wenn Sie die Photovoltaik erst planen, sagen Sie es früh, dann legen wir beides zusammen aus.


Gibt es noch eine Förderung für die Wallbox?

Für Einfamilienhäuser gibt es derzeit keine. Das bekannte KfW-Programm ist ausgelaufen. Für Gebäude ab drei Wohneinheiten läuft ein Landesprogramm mit gestaffelten Zuschüssen je Ladepunkt, der Antrag muss aber vor der Auftragsvergabe gestellt sein. Unabhängig davon können Sie Handwerkerleistungen im eigenen Haushalt mit 20 Prozent der Lohn-, Fahrt- und Maschinenkosten von der Steuer absetzen, höchstens 1.200 Euro im Jahr. Dafür weisen wir den Lohnanteil auf der Rechnung getrennt aus.


Ich wohne zur Miete oder in einer Eigentümergemeinschaft. Geht das überhaupt?

Ja. Mieter haben nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch einen Anspruch darauf, auf eigene Kosten eine Lademöglichkeit einbauen zu lassen, Wohnungseigentümer nach dem Wohnungseigentumsgesetz. Der Vermieter oder die Gemeinschaft darf über die Ausführung mitreden, das Ob steht nicht mehr zur Debatte. In Tiefgaragen kommen meist Brandschutzabschottung und ein Lastmanagement dazu, damit mehrere Stellplätze später nachrüstbar bleiben. Wir haben das mehrfach gebaut und sprechen die Ausführung mit der Verwaltung ab.